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Das Vertriebenenministerium (1949–1969) war die oberste Bundesbehörde für die Belange der rund 8 Millionen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge in der Bundesrepublik.


Nicht nur an seiner Spitze standen dabei denkbar gegensätzliche Persönlichkeiten: Der erste Minister war Widerstandskämpfer, sein Nachfolger hingegen tief in das NS-System verstrickt.


Welche Rolle spielten alte Seilschaften, Parteibücher und persönliche Netzwerke für die Arbeit, den Aufstieg und Einfluss im Vertriebenenministerium? Unterscheidet es sich dabei von anderen Bundesministerien? Die neue Kollektivbiografie Kommunikation und Konsensfindung geht solchen Fragen erstmals systematisch nach.


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Programm:


Begrüßung

  • Dr. Roland Borchers, Direktor, Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin
  • Prof. Dr. Michael Hollmann, Präsident, Bundesarchiv, Koblenz


Podium


  • Dr. habil. Mathias Beer, Seminar für Zeitgeschichte, Universität Tübingen, Tübingen
  • Dr. Stefanie Palm, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, Berlin
  • Prof. Dr. Michael Schwartz, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, Berlin

Moderation: Anika Kreft, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin

Im Anschluss sind die Gäste zu einem kleinen Empfang eingeladen.



WEITERE HINWEISE


  • Büchertisch
  • Einlass: 17.30 Uhr
  • Sprache: Deutsch
  • EINTRITT FREI

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und auf dem YouTube-Kanal Flucht, Vertreibung, Versöhnung veröffentlicht.

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Zusätzliche Informationen
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