„In meinen neueren Arbeiten“, schreibt Ab van Hanegem, „orientiert sich die Räumlichkeit nicht mehr deutlich an der traditionellen Perspektive, sprich Horizont und Fluchtpunkt, sondern ich benutze vielmehr die isometrische Perspektive. Die Dimensionen in meinen Arbeiten sind schwierig zu identifizieren. Ich fokussiere mich auf Räumlichkeit, welche von Phänomenen der Topologie, einem Zweig der Mathematik, inspiriert ist. Meine neuesten Arbeiten sind hauptsächlich expressionistisch, wobei das Material eine größere Rolle innerhalb des Entstehungsprozesses spielt, zugleich sind sie aber auch architektonisch konstruiert. Für mich repräsentieren diese ’unmöglichen Strukturen’ spezielle Felder, man könnte sie als ’thinking spaces’ bezeichnen. Felder, welche man endlos durchwandern kann, nicht nur mit den Augen, sondern auch mental.“
Ab van Hanegem
Der niederländische Künstler Ab van Hanegem (geboren 1960 in Vlissingen, NL) hat an der Akademie für Bildende Kunst St. Joost (Breda, NL) und an der Reichsakademie für Bildende Künste (Amsterdam, NL) studiert. Er lebt und arbeitet in Vlissingen und Berlin. Ab van Hanegem wurde mit dem Stipendium der Stiftung Vordemberge-Gildewart und dem Charlotte Köhler Preis ausgezeichnet. In 2021 erhielt er ein Stipendium des Mondriaan Fund und in 2022 war er für den Kunstpreis Haus am Kleistpark nominiert.
Seine Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Institutionen und Galerien ausgestellt, u.a. im Stedelijk Museum, Amsterdam, NL; Drawing Center New York, US; Van Abbe Museum, Eindhoven, NL; Centraal Museum Utrecht, NL; Museum De Beijerd, Breda, NL; Museum Wiesbaden, D; Kunsthalle Recklinghausen, D; Kunstmuseum Heidenheim, D; Clemens Sels Museum, Neuss, D; Rathaus de Paauw, Wassenaar, NL; Kunstverein Malkasten Düsseldorf, D; Kunstverein Koelnberg, Köln, D; Tekengenootschap Pictura, Dordrecht, NL; Galerie Art & Project, Slootdorp, NL; Vous etes ici, Amsterdam, NL;
Galerie Gilla Lörcher, Berlin, D.
Galerie Gilla Lörcher
Die Galerie Gilla Lörcher I Contemporary Art wurde im Januar 2009 in Berlin von der Philosophin Gilla Lörcher gegründet. Die Galerie bietet ein vielseitiges, generationsübergreifendes Programm, das sowohl junge und aufstrebende, lokal ansässige KünstlerInnen wie Sandrine Mahéo, Christian Pilz und Francisco Rozas als auch etabliertere, internationale Positionen wie die britische Malerin Joanna Jones, die französischen KünstlerInnen John Cornu, Quentin Lefranc und Capucine Vandebrouck sowie den niederländischen Maler Ab van Hanegem umfasst. Ein starker Fokus liegt auf aktueller abstrakter Malerei und Skulptur. Das Programm der Galerie wird durch regelmäßige Artist Talks ergänzt. Galerie Gilla Lörcher engagiert sich für ökologische Nachhaltigkeit in der Kunst. Die von der Galerie repräsentierten und gezeigten KünstlerInnen haben teilgenommen an: Documenta Kassel, der Saint-Paul-de-Vence Biennale, der Lyon Biennale, der Busan Biennale, der Jakoutsk Biennale and der Biennale Venezia.
Zusätzliche Informationen
31. Oktober – 4. Dezember 2026
Mi– Fr 12:00 - 18:00 Uhr; Sa 12:00-16:00
Eröffnung: 30. Oktober 2026 von 19:00 – 21:00 Uhr